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Haradiagnose

Die Berührung im Shiatsu

In einer Shiatsu-Behandlung geht man sehr behutsam vor und erspürt, wieviel Druck der Behandelte vertragen kann. Die Hände werden entspannt gehalten und durch Verlagern des Körpergewichts erzeugt der Behandler einen wohldosierten Druck am Körper des Behandelten.

Eine Behandlung umfasst auch Techniken wie Dehnung, Halten, Rotationen, Wiegen, Schaukeln und Schütteln. Der Shiatsu-Praktiker kann dabei ausser dem Handballen auch den Unterarm, den Ellbogen und ein Knie einsetzen, ja nachdem, wie flächig er den angemessenen Druck ausüben will.

Damit diese Techniken möglichst sanft und sicher ausgeführt werden können, wird Shiatsu traditionell auf dem Boden ausgeübt. Der Empfangende bleibt dabei vollständig bekleidet, um nicht auszukühlen. Während einer Behandlung von ca. 1 Stunde bringt der Shiatsu-Praktiker den Klienten in verschiedene Lagen (Bauch, Seite, Rücken), ohne dass der Klient sich selber aktiv bewegen muss.

Die Kunst des Shiatsu besteht darin, die Berührung feinfühlig zu gestalten, um den Energiefluss im Körper zu aktivieren. Verspannte Körperstellen können sich dadurch viel besser entspannen und werden wieder durchlässiger. Körperregionen mit zuwenig Spannkraft werden angeregt und füllen sich mit Energie. Auf diese Weise unterstützt Shiatsu die Fähigkeit unseres Körpers, sich sein homöostatisches Gleichgewicht zu bewahren oder wieder herzustellen.