Der Ursprung Die Berührung Die Wirkung Die Möglichkeiten Kontraindikationen

 

Die Kontraindikationen im ShiatsuArmdehnung

Jede Methode hat ihre Kontraindikationen, bei der man sie nicht anwenden sollte, so auch Shiatsu. Bei allen entzündlichen Prozessen, Infektionskrankheiten, äusseren und inneren Verletzungen und bei Fehlfunktionen von Organen laufen im Körper starke eigenständige Reaktionen ab, wie zum Beispiel Fieber. Dies kann als Ausdruck des Körpers verstanden werden, mit viel Einsatz das homöostatische Gleichgewicht wieder herzustellen. Wenn ein solch starker Prozess im Körper abläuft, sollte man von aussen nicht mit Shiatsu eingreifen, denn der Körper ist selbstintelligent und folgt seinem eigenen Plan.

In seltenen Fällen kann eine Erstreaktion auftreten, wie sie auch aus der Homöopathie bekannt ist. Befindlichkeitsstörungen treten kurzfristig (bis zu 24 Stunden) verstärkt auf, klingen dann aber vollständig ab. Da der Körper des Behandelten autonom reagiert, hat man als Shiatsu-Praktiker darauf nur einen indirekten Einfluss. In der Regel wählt man die Behandlungszeit kürzer, wenn bekannt ist, dass jemand zu Erstreaktionen neigt.

Nicht jede Behandlung ist von Erfolg gekrönt. Gerade wenn man mit sehr tiefen und bedeutsamen energetischen Mustern in Kontakt kommt und mit ihnen arbeitet, werden mehrere behutsame Behandlungen notwendig sein und etwas Geduld, um energetische Veränderungen anzuregen.

Wie bei jeder Form der Körperarbeit sollte man bei dem ersten Kontakt zwischen Klient und Therapeut entscheiden, ob eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf beiden Seiten möglich ist.